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01.09.2008
Bei der EM 2008 in Heidenheim und Söhnstetten wird der Lokalmatador Michael Stelzer Zweiter hinter dem Finnen Ville Piippo.
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Weitere Frisbee Sportarten

Neben Disc Golf gibt es auch weitere Frisbee-Sportarten. Mehr Informationen finden Sie auf den Seiten des Deutschen Frisbeesport-Verbandes.

Ultimate

Ultimate ist ein Teamsport mit einer Wurfscheibe, bei dem trotz enorm hoher athletischer Leistungen selbst in Bundesligen und auf Weltmeisterschaften keine Schiedsrichter benötigt werden. Ultimate ist ein Laufspiel, bei dem sich zwei Teams mit jeweils sieben Spielern gegenüberstehen. Ziel des Spieles ist es, durch Zupassen, ohne mit der Scheibe in der Hand zu laufen, sie in der gegnerischen Endzone zu fangen und damit einen Punkt zu erzielen.

Double Disc Court (DDC, Doppelfeldfrisbee)

Zwei Mannschaften zu je zwei Spielern stehen sich in zwei quadratischen Feldern von je 13 x 13 m gegenüber. Es wird mit zwei Scheiben gleichzeitig gespielt, jede Mannschaft besitzt eine Scheibe. Auf Kommando werden beide Scheiben gleichzeitig abgeworfen, mit dem Ziel, sie im gegnerischen Feld auf dem Boden zu platzieren oder den Gegner taktisch so auszuspielen, dass er zeitgleich im Besitz beider Scheiben ist. Bei diesem Spiel kommt es auf Reaktionsvermögen, Wurfgefühl, Teamgeist und taktisches Geschick an, es ist besonders einfach zu organisieren.

Freestyle

Freestyle ist eine Disziplin, bei der ein Einzelner oder Teams mit zwei bis drei Spielern selbsterdachte Küren vorführen. Zu den Darbietungen gehören schwierige Würfe, Trick-Catches, akrobatische Einlagen und der Delay (das Balancieren der rotierenden Scheibe auf dem Fingernagel). Die Jury setzt sich meist aus aktiven Spielern des Freestyle-Wettbewerbs zusammen.

Guts

Als erstes Mannschaftsspiel mit Flugscheiben stammt ,,Guts" (übersetzt: Mumm, Schneid) aus den 50er Jahren des 20. Jahrhunderts. Zwei Mannschaften mit jeweils fünf Spielern stehen sich in einem Abstand von 14 Metern gegenüber. Die Scheibe wird so hart wie möglich in den Fangbereich der gegnerischen Mannschaft geworfen, die versuchen muss, diese mit nur einer Hand zu fangen. Dabei erreicht die Scheibe Geschwindigkeiten von bis zu 110 km/h. Ein Punkt wird erzielt, wenn der Gegner die Scheibe nicht einhändig fangen konnte. Gespielt wird meistens auf zwei Gewinnsätze bis 15 Punkte.

Disc-Dogging

Disc-Dogging ist eine Art Freestyle-Kür zwischen Hund und Mensch. In den USA besteht diese Disziplin seit fast 30 Jahren, in Deutschland verbreitet sie sich seit 1997 stark und findet als Showact zusehends Beachtung bei zahlreichen Sportevents. In Deutschland besteht Disc-Dogging aus den Disziplinen Minidistance und Freestyle.
Bei Minidistance ist das Ziel, innerhalb von 60 Sekunden so viele Punkte wie möglich zu erreichen. Die Scheibe wird von einer Startlinie aus geworfen, der Hund muss die Scheibe in der Luft fangen und zur Startlinie zurückbringen. Je weiter weg gefangen wurde, desto höher die Anzahl der Punkte. Beim Freestyle muss das Team eine Kür von 90 Sekunden zeigen, wobei hier die Choreographie, die "Catchrate" (Fangquote) und das Zusammenspiel zwischen Hund und Mensch bewertet werden.

Im Rahmenprogramm der EM werden diverse Disc-Dogging-Shows durchgeführt. Lesen Sie mehr dazu im Rahmenprogramm.

Letzte Änderung 27.07.2008, 12:08